david bláha

Archiv für die Kategorie 'Studium'

Über Vernunft in Irrenhäusern

Freitag, 7. März 2008

Wer sich mit dem Zeitgeist verheiratet, ist morgen verwitwet.

Otto von Habsburg

Es muss wohl eine Ironie des Schicksals sein, dass an dem gleichen Tag, an dem ich das Kolloquium zu meiner Diplomarbeit aus dem Fachgebiet Künstliche Intelligenz gehalten habe, der "Computer-Rebell" [golem.de] und "Pionier der Künstlichen Intelligenz" [sueddeutsche.de] Joseph Weizenbaum in Berlin an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben ist.

There can be only one!

Dienstag, 21. August 2007

The Singleton of AuchroiskDer Singleton ist wahrscheinlich eines der am meisten verbreiteten Software-Entwurfsmuster, wenn nicht gar das am meisten verbreitete. Neulich habe ich erfahren, dass es sogar einen Singleton Detector von Google gibt. Dieser entdeckt neben Singletons auch noch “Hingletons” (sic!), “Mingletons” (sic!) und “Fingletons” (sic!) und produziert ein hübsch anzuschauendes Diagramm als Resultat. (Beispiel)

Wie ich soeben zu meiner eigenen freudigen Überraschung feststellte, habe ich mir vor einer Weile ein Eclipse-Template erstellt, das alles notwendige zur richtigen Implementierung eines Singletons in Java vornimmt. Vielleicht finden es andere Menschen auch nützlich! Einfach herunterladen und importieren oder direkt den Code kopieren:

/** Singleton */
private static ${enclosing_type} s_instance = null;
 
/**
 * @return Die Singleton-Instanz des ${enclosing_type}, threadsicher.
 */
public static synchronized ${enclosing_type} getInstance() {
	if (s_instance == null) {
		s_instance = new ${enclosing_type}();
	}
	return s_instance;
}
 
/** Verborgener Konstruktor */
private ${enclosing_type} ()
{
	// TODO Automatisch generierter Konstruktor!
}

Der Code wurde aufgrund des Kommentars vom 18.10.2007 modifiziert.

Spread Spectrum Modulation

Donnerstag, 16. Februar 2006

Aus aktuellem Anlass etwas interessantes, womit ich mich gerade (unter anderem) für mein Studium beschäftige:

Unter Spread Spectrum Modulation werden alle die digitalen Modulationsarten verstanden, die vor der Übertragung über einen Kanal absichtlich spektral gespreizt werden und dadurch dann ein Vielfaches der zur reinen Übertragung der Information notwendigen Bandbreite einnehmen. Da die ausgesendete Leistung hierbei auf ein sehr großes Frequenzband verteilt wird, reduziert sich dadurch deren spektrale Leistungsdichte. Für große Spreizfaktoren wird sie dabei so gering, dass sie im Rauschen “untergeht”.
Für einen nicht berechtigten Empfänger ist dann noch nicht einmal die Tatsache einer derartigen Funkaussendung erkennbar und es besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein solcher Funkverkehr entdeckt wird. Die erste Anwendung der Spread Spectrum Modulation war deswegen von militärischer Art, aber auch in der Raumfahrt wäre ohne diese Technik eine Kommunikation mit weit entfernten Raumsonden praktisch kaum möglich. In der zivilen Nutzung kommt sie in jüngster Zeit bei UMTS und der WLAN-Technik zum Einsatz.

Aufnahme

Samstag, 31. Dezember 2005

Das endende Jahr möchte ich mit einer guten Nachricht abschließen: Als Resultat eines Referats in der Veranstaltung Netzwerksicherheit sind folgende von mir beschriebenen Begriffe dem Glossar des Institus für Internet-Sicherheit hinzugefügt worden: