Stabreim im Altenheim
Donnerstag, 19. April 2007Endlich bin ich dazu gekommen, Joost auszuprobieren, und bekomme direkt eins von den Basement Jaxx auf die Zwölf:
Fängt mal wieder gut an, diese Zukunft!
Endlich bin ich dazu gekommen, Joost auszuprobieren, und bekomme direkt eins von den Basement Jaxx auf die Zwölf:
Fängt mal wieder gut an, diese Zukunft!
Ob meiner eigenen Sprachlosigkeit möchte ich diejenigen, die etwas über Joanna Newsoms vorgestrigen Kölner Auftritt lesen möchten, einfach mal auf diesen Text verweisen. So.
Es gibt Dinge, über die gibt es nicht besonders viel zu sagen. Das ist Fakt und als solcher zunächst wertfrei. Zu diesen Dingen gehört beispielsweise ein rund zweistündiger Film, der von nichts anderem als einer Schlacht in der Antike handelt: 300. Der Plot ist erwartungsgemäß einfach und vorhersehbar. Es ist offensichtlich, dass der Film mit dem Tod der Männer enden wird, die an seinem Anfang losmarschieren. Und es ist ziemlich klar, was in der Zeit dazwischen passieren wird. Sogar der einzige Ansatz für einen Cliffhanger wird konsequent nicht zu Ende geführt! So weit, so gut!
Nun gibt es aber auch Menschen, die über solche Filme schreiben müssen. Zu was für Texten das führt, ist in gewisser Weise ebenfalls vorhersehbar. Als Beispiel möchte ich hier auf die Kritik der Süddeutschen verweisen.
Beim Beantworten der existenziellen Frage "gucken oder nicht gucken" hilft das alles leider wenig. Darum erlaube ich mir diesen bescheidenen Rat: Wer nicht in jedem Film Futter für seinen in der Sekundarstufe I auf Hinterfragen abgerichteten Geist benötigt und sich zwei Stunden lang einfach nur an einer besonders herausragenden, aus Formen, Farben, Beleuchtung, Klang und Choreografie komponierten, gehaltvollen Ästhetik erfreuen kann, dem sei dieser Film ausdrücklich empfohlen.
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